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    Von Choralen, Riffs und Meer – Der Unfuge dreister Teil

    Die Campus-Klassik Bühne lädt herzlich zu einem Konzert von Stefan Kühnlein und Florian Nisbach ein:

    Florian und Stefan machen Musik verschiedenster Stilrichtungen mit Klavier, Gitarre, Schönhut, Melodika und Blockflöte, abwechselnd solistisch oder im Duett. Unterhaltsame und wortspielreiche Einleitungen zu den Stücken dürfen dabei nicht fehlen. Sie knüpfen an zwei frühere Unfugen an, die zum Teil hiert konserviert sind:

    Kommt zahlreich, der Eintritt ist frei!

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    Klavierabend mit Svitlana Pozdnysheva

    Jede Sprache ist wie jede Kultur etwas Besonderes, sie spiegelt die Mentalität ihrer Menschen wider. Ein tiefer, dunkler, gemächlich fließender Fluss – Deutsch; Felsen – Polnisch; Raschelnde Blätter im Herbstwald – Russisch; Wind im trockenen Gras der Steppe – Ukrainisch; ein glockenheller Bach – Englisch: Für mich sind mit jeder Sprache bestimmte Assoziationen verbunden.

    Jede Sprache beeinflusst die Kunst ihres Landes. Es ist kein Zufall, dass die Oper in Italien mit seiner hymnischen Sprache geboren wurde und aufblühte; in Frankreich, dem Land der Feinschmecker, das für die kleinsten Nuancen des Geschmacks so empfindlich ist, entstand der Impressionismus; In Deutschland und Österreich, deren Sprache stark strukturiert ist, entstanden barocke und klassische Formen mit klaren Regeln.

    Möchten Sie wissen, wie sich die Sprache der Ukraine in ihrer Musik widerspiegelt? Dann würde ich mich freuen, Sie bei meinem Konzert begrüßen zu dürfen. Um die Unterschiede der Kulturen besser zu verstehen, werden auch zwei Werke von Komponisten anderer Länder aufgeführt – lassen Sie sich überraschen 🙂

    Svitlana Pozdnysheva

    Svitlana Pozdnysheva studierte an der Nationalen Musikakademie Lviv und besuchte Meisterklassen herausragender Musiker wie Vera Nosina oder Denys Zhdanov. In ihren Konzerten in ganz Europa möchte sie insbesondere auf Klavierwerke ukrainischer Komponisten des 20. Jahrhunderts aufmerksam machen, die zwangsmäßig aus dem Repertoire der Sowjetzeit gestrichen waren oder so modern sind, dass sie selbst in der Ukraine selten dargeboten werden.